Chronik

1980 - 1989

Veröffentlicht von Administrator (admin) am Apr 20 2012
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06/1980: Beginnende Abspaltung der Spielmannszugabteilung; Eklat in Elsenfeld

Auf der Generlversammlung Mitte Juni 1980 wurde nach einem Disput und dem darauffolgenden Abbruch deutlich, das die eingegliederte Abteilung "Spielmannszug" von nun an auf eigenen Beinen stehen will und einen eigenständigen Verein gründen will.

Laut Mitgliederstatistik waren zum Zeitpunkt des Erscheinens (Mai 1980) 462 Mitglieder gemeldet, wobei der Großteil (über 40 %) männlichen Geschlechts im Alter ab 21 Jahren waren. Schon damals waren die Jugendabteilungen (v.a. durch Jugendmannschaften und die Turnabteilung) stark vertreten und stellten zusammen (männlich und weiblich im Alter von 2 bis 18) 45 % der Mitglieder des VfB Eichenbühl.

Der "Eklat in Elsenfeld" im Oktober 1980 wurde, neben den tatsächlichen Geschehnissen auf dem Platz, durch einen Brief an die Vorstandschaft des VfB weiter angeheizt. Von Faustschlägen, "Gesäß"tritten und diversen Beleidigungen ist die Rede...
Der Originalabdruck ist in Band 2 der Vereinschronik auf Seite 18 f. nachzulesen.

04/1981: Ab in die A-Klasse; Die Leichtathleten auf dem Vormarsch

Die Meistermannschaft des Jahres 1981 im Bildzeugnis von "damals":


stehend v.l. Günther Schmitt, Helmut Hlinka, Roland Sommer, Karl-Philipp Sattler, Gerhard Deckert, Karlheinz Wohlfeil, Hubert Sommer, Armin Breunig, Kurt Breunig, Gustav Hörst (Betreuer)
kniend v.l. Thomas Heinbücher, Hans Weber, Jürgen Schmucker, Siggi Bundschuh, Harald Schmitt, Bernfried Breunig, Gerhard Sommer, Winfried Frank

Die Leichtathletik-Abteilung verzeichnete in diesem Jahr große Erfolge: Tanja Klapper und Peter Bradatsch wurden bei den bayerischen Mehrkampfmeisterschaften in Kempten Vizemeister und Susanne Adelberger konnte sich im Kugelstoßen sogar für die deutsche Meisterschaft qualifizieren.

Noch ein, im Nachhinein betrachtet, Schmankerl aus der Geschichte der Zweiten: "Die 2. Mannschaft hatte einen blendenden Start. Beim Einlaufen waren sie schon totmüde. Einige hatten einen Aktionsradius von 1.50 Meter Durchmesser. Drei Mann liefen weniger als der Schiedsrichter. Daß es am Schluss nur 8:0 für Wintersbach stand, dafür müssen sie sich beim Gegner beschweren, der die klarsten Chancen versiebte, oder aber beim eigenen Torwart Abb, der bei der Premiere noch am Besten wegkommt." (Band 2, S. 25)

Und weil Bilder so wunderbare Zeitzeugnisse sind...

Die Unterschrift dazu: "Ralf Reinhart und Partnerin"

03/1982: 1. Talerschieben

Im März wurde das erste, mittlerweile zur Tradition gewordene, Talerschieben veranstaltet, Daten zu der Teilnahme sind leider nicht zu finden. Auch wenn die erste Veranstaltung vielleicht nicht übermäßig gut besucht wurde, in der Gegenwart ist das Talerschieben ein fester Termin im Rahmenplan des VfB.

Im Vergleich zur letzten hier aufgeführten Mitgliederstatistik hat der VfB 12 % mehr Mitglieder (520).

00/1983: Auf und nieder, immer wieder

In diesen Tagen waren alle Abteilungen von einem leichten Motivationsrückgang betroffen. Zu Trainingseinheiten und Spielen erschienen manche kaum, Negativrekord war wohl die Trainingsbeteiligung am 18.10.1983: Ganze fünf Spieler (davon zwei Torhüter) fanden den Weg auf den Platz...die Niederlage gegen Kirchzell (7:1) wenige Tage später war somit eine fast schon logische Konsequenz.

04/1985: A-Jugend Meister - Bierpreiserhöhung, Sportheimdienst und Tischtennis

In diesem Jahr wurde die A-Jugend Meister:

stehend v.l. Josef Schwarz, Gerhard Liebler, Ingo Schwarz, Günther Umscheid, Harry Bachmann, Martin Wenzel, Raimund Hauck, Robert Miltenberger, Helmut Dirda (Trainer), Walther Weber (Jugendleiter)
sitzend v.l. Joachim Reinhard, Dietmar Erbacher, der "Scheriff", xxxx, Thorsten Schmitt, Klaus Bachmann
kniend v.l. Serhat Ötzmutlu, Heiko Klapper, Ralf Reinhard, Thomas Haungs, Stefan Klapper

 

Zwei Deutsche Mark für 0,4 l Bier (Maß: 4,60 DM). Nach dem heutigen Stand, die Inflation mit einberechnet, wäre das ungefähr 1,65 € bzw. 3,95 € (ohne Inflation: 1,02 € / 2,35 €).

Die Probleme der Unterbesetzung (bzw. dem nicht vorhandenen Arbeitswillen der Zugeteilten) waren schon "anno dazumal" vorhanden. Die Differenz zwischen Ausgaben und Einnahmen war immens, es klaffte eine Lücke von über 45.000 DM in der Bilanz des VfB. Letztenendes konnten wieder Helfer gefunden werden, da ansonsten das Sportheim geschlossen geblieben wäre...

Die Tischtennisabteilung startet auf zwei Platten, die sich im Besitz der Gemeinde und Herrn Lehrer Weber befinden. Eigene Platten sind jedoch bestellt...die Runde startet im September.

01/1986: Auflösung Leichtathletikgemeinschaft mit TV Miltenberg

In diesem Jahr wird der VfB Eichenbühl 40 Jahre alt.

Zum ersten Januar wird die zuvor gegründete bzw. beschlossene Gemeinschaft mit dem Turnverein Miltenberg (wegen Trainermangels in Eichenbühl) wieder aufgelöst.

Im Dezember, zum 60. Geburtstag von Hans Reinhart, trug Walter Lutz folgendes Gedicht vor (Originalabschrift aus Band 2, Seite 64):

Kaum zu glabe aber wohr,
der Hans, der is scho 60 Johr.
Renne un hopfe tut der noch wie en Junge,
der hot bestimmt e ganz großi Lunge.
Beim Turne is er net immer do,
abber wenn er kummt,
dann langt er ganz schö no.
Er tut sich biege un och regge,
langt uff de Bode un fast an die Decke.
Am Barre do hot der mit seiner Breite,
bei Durchkomme immer Schwierigkeite.
Isser abber obbe, uff dene Stange,
do werds uns manchmol Angst und Bange.
Sie könnte krache, oder er runnerfalle,
aber kans von beide, do staune mer alle.
Do druff mecht der sogar en Achselständer,
ob Sommer oder Winter im Kalender.
Der Berthold der socht als, hör emol uff,
die annern, die solle jo ochemol nuff.
Hans mach sou weiter,
un torn mit uns noch zehn Johr,
dann feiern mir dei siebzig,
des is doch klor.
Auf weiteres wünscht Dir, en zarte, ruhige,
weiche Lebensweg, kan harte
die Eichenbühler Ranzengarde !

08/1988: Das Ende der Leichtathletik?

Nach vielen Jahren erfolgreicher Arbeit lag die Abteilung Leichtathletik "im Koma". Ein Trainer steht (weiterhin) nicht zur Verfügung, die Gemeinschaft mit dem TVM (s. 1986) fruchtete nicht. Es ist schwierig interessierte Mitglieder zu finden...wegen acht Interessierten lohnt es sich nicht, einen eigenen Trainer einzustellen.

04/1989: 10 Jahre vfb aktuell

Das belächelte Projekt "vfb aktuell" feiert den zehnjährigen Geburtstag! Es ist ein monatlicher Begleiter und vor allem Grundlage der Vereinschronik...bis heute!

Nach vier gespielten Verbandsrunden gelang der ersten Mannschaft der Tischtennisherren der Aufstieg in die 2. Kreisliga mit einem hervorragenden zweiten Platz. Man bedenke dabei, das diese Abteilung von Grund auf neu aufgebaut wurde und seitdem auch noch keinen Trainer gesehen hat.

Zuletzt geändert am: Jun 05 2014 um 4:21 PM

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